IWA 2015 & QutdoorClassics

Der Bundesinnungsverband für das Büchsenmacherhandwerk ist auch in diesem Jahr wieder auf der IWA 2015 & QutdoorClassics vertreten. Ihr Ansprechpartner ist der Geschäftsführer des Bundesinnungsverbandes, Herr Rudolf Wirsing.
Sie finden uns beim VDB in der Halle 7a, Stand 112. Für alle Fragen zum Büchsenmacherhandwerk stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

IWA & QutdoorClassics 2014

Neue Aufkleber für Innungsfachbetriebe des Büchsenmacherhandwerks

Der auf der diesjährigen Bundesinnungsversammlung beschlossene einheitliche Aufkleber für alle bundesweiten Innungsfachbetriebe im Büchsenmacherhandwerk liegt nun vor. Er wurde in den Farben der Imagekampagne des Handwerks gestaltet und kann für alle Innungsbetriebe über die jeweiligen Landesinnungen als Vorderglas- oder Hinterglasaufkleber beim Bundesinnungsverband für das Büchsenmacherhandwerk bestellt werden. Durch diesen Aufkleber kann jeder Kunde sofort erkennen, dass er bei einem Innungsbetrieb und somit bei einem

Spezialisten und Fachmann des Büchsenmacherhandwerks gut aufgehoben ist. Desweiteren dokumentiert der Aufkleber, dass dieser Betrieb durch seine Mitgliedschaft in der Innung auch einen Beitrag zur Förderung und Weiterentwicklung des Büchsenmacherhandwerks leistet.

Den Aufkleber können Sie unter dem folgenden Link downloaden:

Mitgliederversammlung des Bundesinnungsverbandes für das Büchsenmacherhandwerk am 2. Juli 2011 in Suhl

Am 2. Juli 2011 fand die diesjährige Mitgliederversammlung des Bundesinnungsverbandes für das Büchsenmacherhandwerk in Suhl statt.
Der Vorsitzende des Bundesverbandes, Herr Helmut Adamy, konnte alle Mitglieder, vertreten durch die Obermeister Jürgen Triebel Süddeutschland, Jürgen John Mitteldeutschland, Heinz Kuhlmann Niedersachsen, Klaus-Bernd Liedel Nordrhein, Rheinlandpfalz, und Saarland sowie Rolf Schönlein Westfalen-Lippe begrüßen. Als Gäste konnte er den Stellvertretenden Obermeister, Herrn Prommersberger Süddeutschland, den Geschäftsführer des VDB, Herrn Wolfgang Fuchs, und den Geschäftsführer des BIV, Herrn Rudolf Wirsing, willkommen heißen.

Auf der Tagesordnung standen der Bericht des Vorstandes über das abgelaufene Geschäftsjahr, Wahlen zum Vorstand, Satzungsänderungen, Haushaltsbeschlüsse und verschiedene andere Schwerpunkte.
Umfangreiche Diskussionen gab es zum Thema Verwaltungsvorschrift zum Waffengesetz und Versandbedingungen im In- und Ausland. Die Meinung aller Teilnehmer der Sitzung war, dass uns nur eine gemeinsame, möglichst einheitliche Vorgehensweise aller Verbände und Institutionen unserer Branche gegenüber den Behörden weiterbringen kann.
Zwischen dem BIV, dem VDB und dem JSM gibt es seit Jahren schon eine sehr konstruktive Zusammenarbeit. So wurde auch wiederum bestätigt, dass Herr RA Gotzen, GF des JSM, den Büchsenmacherverband in enger Zusammenarbeit mit dem Vorstand in Waffenrechtsfragen berät und vertritt.

Nach 4-jähriger Kleinarbeit wurde eine Modernisierung der Lehrlingsausbildung im Büchsenmacherhandwerk erreicht. Am 1. August 2010 ist die neue Ausbildungsverordnung in Kraft getreten.
Herr Adamy dankte allen beteiligten Mitgliedern des Bundesvorstandes für die aktive, zielstrebige und manchmal nicht einfache Arbeit nochmals ausdrücklich. Auch zukünftig muss die Ausbildung junger verantwortungsbewusster Nachwuchskräfte ein Hauptbestandteil unseres Engagements bleiben.

Ein weiterer Schwerpunkt der Diskussion war die Öffentlichkeitsarbeit. Die Innungen des Büchsenmacherhandwerks müssen ihre Arbeit nach außen, vor allem gegenüber den Nichtmitgliedern unseres Handwerks besser darstellen. Wir müssen klarstellen, dass wir neben der Gesellen- und Meisterprüfung eine ganze Reihe von Aufgaben erfüllen. Mit einem Organisationsgrad von unter 30 Prozent ist auf Dauer keine vernünftige Vertretung unseres Berufsstandes mehr möglich.
Unter dem Tagesordnungspunkt Wahlen wurde Herr Helmut Adamy erneut als Vorsitzender für die nächsten drei Jahre bestätigt. Als Stellvertreter für diese Amtsperiode erhielt der Obermeister für Süddeutschland und Präsident des VDB, Herr Jürgen Triebel, erneut das Vertrauen.
Die gute Zusammenarbeit der letzten Jahre zwischen dem Bundesinnungsverband für das Büchsenmacherhandwerk, dem VDB und dem JSM soll sich auch zukünftig zum Wohle des Büchsenmacherhandwerks und der gesamten Branche weiter entwickeln.
Durch eine Satzungsänderung wurde die Möglichkeit geschaffen, Gastmitglieder aufzunehmen, deren Förderung und Weiterentwicklung des Bundesinnungsverbandes und des gesamten Büchsenmacherhandwerks am Herzen liegen.
Den Abschluss der Tagung bildete eine Wanderung durch den Thüringer Wald zur »Döllberghütte« bei Suhl. Selbst kurze Regenschauer waren der guten Laune und weiteren individuellen Gesprächen nicht abträglich.

Innungsversammlung 2011

IWA & QutdoorClassics 2011

Vom 11. - 14.03.2011 trifft sich auch in diesem Jahr die internationale Fachwelt für »Jagd - und Sportwaffen« zur IWA 2011 & QutdoorClassics in Nürnberg. Auch wir als Bundesinnungsverband für das Büchsenmacherhandwerk sind wieder beim VDB in der Halle 4a am Stand 500 vertreten. Als Ansprechpartner in Fragen des Büchsenmacherhandwerks stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

IWA & QutdoorClassics 2011

Neuordnung der Ausbildung zum Büchsenmacher

Unter der Leitung des Bundesinstituts für Berufsbildung wurde nach dreijähriger guter Zusammenarbeit und Mitwirkung des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, des Bundesverbands für das Büchsenmacherhandwerk, des Ministeriums für Wirtschaft und Technologie, der IG Metall, des Ministeriums für Kultur, Jugend und Sport Baden-Württemberg, des Kuratoriums der Deutschen Wirtschaft für Berufsbildung und Sachverständiger des Büchsenmacherhandwerks aus ganz Deutschland sowie Vertreter der beiden Büchsenmacherschulen Suhl und Ehingen die Neuordnung der Berufsausbildung zum/zur Büchsenmacher/-in abgeschlossen.

Mit Wirkung vom 1. August 2010 tritt die neue Büchsenmacher-Ausbildungsverordnung vom 26. Mai 2010 in Kraft. Kernstück dieser Neuordnung ist die Aktualisierung und Modernisierung der Büchsenmacherausbildung.

Verkürzung der Ausbildungsdauer

Die Berufsausbildung zum/zur Büchsenmacher/-in wurde von dreieinhalb Jahren auf drei Jahre verkürzt

Ausbildungsinhalte und Durchführung der Ausbildung

Im ersten Ausbildungsjahr werden die Inhalte der Berufsausbildung zum/zur Feinwerkmechaniker/-in übernommen. Im zweiten und dritten Lehrjahr werden die spezifischen, berufsprofilgebenden Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt. Dabei werden neue inhaltliche Elemente, wie beispielsweise das

Fertigen auf rechnergesteuerten Maschinen, in die Ausbildungsordnung aufgenommen. Die Kenntnisse zum Besitz von Waffen und die Verschärfung des Waffengesetzes sowie die waffenrechtlichen Bestimmungen sind für diesen Ausbildungsberuf profilgebend und werden neben den handwerklichen Tätigkeiten auch in der Gesellenprüfung entsprechend berücksichtigt.
Die Ausbildenden haben unter Zugrundelegung des Ausbildungsrahmenplans für die Auszubildenden einen Ausbildungsplan zu erstellen. Die Auszubildenden haben einen schriftlichen Ausbildungsnachweis zu führen. Ihnen ist Gelegenheit zu geben, diesen in der Ausbildungszeit zu führen. Die Ausbildenden haben den schriftlichen Ausbildungsnachweis regelmäßig zu prüfen.

Gesellenprüfung

Mit dieser Verordnung wird eine sogenannte »Gestreckte Gesellenprüfung« durchgeführt. Die Gesellenprüfung besteht aus zwei zeitlich getrennten Teilen. Teil I der gestreckten Prüfung findet vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres und Teil II am Ende des dritten Ausbildungsjahres statt. Für das Gesamtergebnis werden Teil I der Abschlussprüfung mit 25 Prozent und Teil II der Abschlussprüfung mit 75 Prozent gewichtet.

Die neue Ausbildungsordnung wurde im Bundesgesetzblatt Nr. 26 vom 2. Juni 2010 veröffentlicht und kann mit dem neuen Rahmenlehrplan unter www.bundesgesetzblatt.de (Bürgerzugang) eingesehen werden.

Ein Büchsenmachermeister mit Leib und Seele
60. Geburtstag: Präsident Helmut Adamy erhält das »Handwerkszeichen in Gold« des ZDH

Die Freude war ihm anzusehen: Präsident Helmut Adamy feierte am 20. Jahrestag des Mauerfalls am 9. November seinen 60. Geburtstag. Rund 140 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verwaltungen, darunter auch der neue Thüringer Wirtschaftsminister Mathias Machnig, gratulierten.
Dass das Jubiläum von Helmut Adamy mit dem 20. Jahrestag des Mauerfalls am 9. November 1989 zusammen fiel ist Zufall, doch im offiziellen Festakt der Handwerkskammer Südthüringen spiegelten sich die Ereignisse von damals nachhaltig wider. Bei der Verleihung des »Handwerkszeichen in Gold« stellte Karl Heinz Schneider, Mitglied im Geschäftsführenden Präsidium des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), diesen Zusammenhang her. HWK- Vizepräsident Rainer Rudolph erinnerte in seiner Festrede daran, dass die moderne Zeitrechnung für Helmut Adamy zu dessen 40. Geburtstag begonnen hätte, dem Tag als die Mauer fiel und bezeichnete diesen Zufall als unschätzbares Geburtstagsgeschenk. Er verwies auf das fast 200jährige Wirken der Familie Adamy im Büchsenmacherhandwerk und ging speziell auf das Leben und Schaffen des Jubilars ein. Er bezeichnete ihn nicht nur als leidenschaftlichen Büchsenmachermeister und Waffenhersteller, sondern auch als unermüdlichen Botschafter des traditions- und verantwortungsbewussten Waidwerkes. Ausführlich würdigte er das ehrenamtliche Wirken, vom Kreishandwerksmeister bis zum Kammerpräsident, vom Obermeister der Büchsenmacherinnung bis zum Bundesinnungsmeister für das Büchsenmacherhandwerk. Der neue Thüringer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Technologie, Matthias Machnig (SPD), wollte sich in seinem Grußwort als Anwalt von Arbeitgebern und Arbeitnehmern gleichermaßen verstanden wissen. Er wolle schnellstens eine konstruktive Zusammenarbeit mit den Unternehmen, Kammern und Verbänden herstellen. Die Biografie von Helmut Adamy sei mit

seinem Geburtstag am 9. November für immer mit deutscher Geschichte verbunden. Der Jubilar habe sein Hobby, seine Leidenschaft für die Jagd, zum Beruf gemacht, denn nur so seien berufliche und ehrenamtliche Erfolge zu erklären. Dazu gehörten auch eine verständnisvolle Ehefrau und eine intakte Familie. Dem Präsidenten der Handwerkskammer wünschte er Kraft, Mut und die Fähigkeit, zum Wohle des Südthüringer Handwerks immer die richtigen Wege zu erkennen und zu gehen. Klaus Nützel, Präsident der Handwerkskammer für Ostthüringen, hob in seiner Ansprache im Namen des Thüringer Handwerkstages vor allem das ausgleichende Wesen und Wirken des Jubilars zwischen Kammer- und Verbandsinteressen hervor. In herzlichen Worten ging Jürgen John vom Bundesinnungsverband für das Büchsenmacherhandwerk auf die menschlichen Qualitäten von Helmut Adamy im Umgang miteinander ein. Das letzte Wort gehörte dem Jubilar. Er zeigte sich von der Anteilnahme an seinem Leben und Schaffen überwältigt und tief berührt.

60. Geburtstag von Helmut Adamy
Helmut Adamy und Ehefrau Brigitte mit den Gratulanten Jürgen John Obermeister der Büchsenmacherinnung für Mitteldeutschland, Horst Knopf (2 v. re.) Büchsenmachermeister und Rudolf Wirsing Geschäftsführer des Bundesinnungsverbandes und der Büchsenmacherinnung für Mitteldeutschland.

Innungsversammlung der Büchsenmacherinnung für Mitteldeutschland am 6. November in Ludwigslust

Die Büchsenmacherinnung für Mitteldeutschland führte am Freitag, dem 6. November 2009, ihre diesjährige Mitgliederversammlung in Ludwigslust durch. Angereist waren neun Innungsbetriebe und fünf Gäste. In der Jahresversammlung wurde über den Jahresabschluss 2008 sowie den Stand des Haushalts 2009 berichtet. Satzungsänderungen und die Aufnahme neuer Mitglieder standen zur Abstimmung. Informationen gab es unter anderem zur Neuordnung der Ausbildung zum Büchsenmacher.
Um die Zukunftsfähigkeit des Büchsenmacherhandwerks zu erhalten, ist der Bundesinnungsverband gemeinsam mit dem Bundesinstitut für Berufsbildung und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks zurzeit dabei, die Ausbildungsordnung für Büchsenmacher zu überarbeiten. Sie soll dabei an die modernen Fertigungsmöglichkeiten, die auch einen alten Handwerksberuf maßgeblich beeinflussen., angepasst werden. Dabei werden die neuen, modernen Verfahren berücksichtigt, ohne dass die alten handwerklichen Fähigkeiten verloren gehen.
Bei diesem Neuordnungsverfahren engagieren sich erfahrene Innungsmeister, wie der stellvertretende Innungsobermeister Helmut Adamy und das Vorstandsmitglied Jens Ziegenhahn vorbildlich.

Auch bei dem im September begonnen Meisterlehrgang für das Büchsenmacherhandwerk in Suhl hat die Innung bei der Organisation des Vorbereitungslehrgangs maßgeblich mitgewirkt. Der Meisterprüfungsausschuss wurde mit profilierten Innungsmeistern besetzt.

Auf der Grundlage einer Vereinbarung hat der Bundesinnungsverband die Büchsenmacherinnung für Mitteldeutschland beauftragt, für den Zugang zum Büchsenmacherhandwerk über Ausübungsberechtigungen nach § 7 a HwO sowie Ausnahmebewilligungen nach § 8 HwO Sachkundefeststellungen für das gesamte Bundesgebiet abzunehmen.
Das speziell dafür aufgestellte Gremium wurde durch den Innungsobermeister Jürgen John und einem weiteren Vorstandsmitglied besetzt. 2009 wurden

bereits drei Sachkundefeststellungen im Berufsbildungs- und Technologiezentrum Rohr-Kloster der Handwerkskammer Südthüringen durchgeführt.

Ein weiterer Schwerpunkt der Innungsversammlung war ein Vortrag des Geschäftsführers, Rechtsanwalt Klaus Gotzen, vom Verband der Hersteller von Jagd- und Sportwaffen und Munition (JSM) zum Thema »Aktuelles Waffenrecht«.
Herr Rechtsanwalt Gotzen vertritt die Interessen der Innungen, des JSM und des Verband der Deutschen Büchsenmacher und Waffenfachhändler e.V.) bei der Waffengesetzgebung.

Das Rahmenprogramm beinhaltete für die Büchsenmachermeister, die fast alle passionierte Jäger sind, die Teilnahme an einer Jagd des Forstamtes Jarsnitz im Jagdgebiet »Kraaker Mühle«. Bei einem für die Jahreszeit angenehmen Wetter war diese Jagd für die Teilnehmer nicht nur eine sehr erfolgreiche, sondern auch eine gelungene Veranstaltung. Von den ca. 90 angetretenen Jägern wurde Herr Jens Ziegenhahn von der Büchsenmacherinnung für Mitteldeutschland sogar »Jagd-König«.
Für die Nichtjäger, Partnerinnen der Jagdteilnehmer bzw. Gäste stand eine Stadtführung in Schwerin auf dem Programm. Mit einem gemeinsamen Abendessen und einer nächtlichen Führung durch das Schloss Ludwigslust am Samstagabend endete das offizielle Innungswochenende der Büchsenmacherinnung für Mitteldeutschland in Ludwigslust.
Allen Organisatoren und Sponsoren dafür ein herzliches Dankeschön.

Innungsversammlung in Ludwigslust

Büchsenmacherinnung investiert in die Zukunft
Eröffnung der Geschäftsstelle der Büchsenmacherinnung Süddeutschland in München

Am 20.10. wurde im Hause der Elektroinnung München die Geschäftsstelle der Büchsenmacherinnung Süddeutschland feierlich eröffnet. Im Beisein des Präsidenten des Bayerischen Handwerkskammertags, Heinrich Traublinger, eröffnet der Obermeister der Büchsenmacherinnung Süddeutschland, Jürgen Triebel, die neue Geschäftsstelle.

Die enge Verbindung zur Elektroinnung hat Tradition und ist begründet in der Auflage der Prüfungsordnung, wonach der Vorsitzende der Meisterprüfungskommission immer ein Fachfremder sein muss. Diesen Posten hat seit Jahren Alfons Schmid, Leiter der Ausbildung in der Elektroinnung München, inne. Nach über zehn Jahren der Vorbereitung ist es nun endgültig gelungen, zunächst die beiden Innungen aus Baden-Württemberg und Bayern zur Büchsemacherinnung Süddeutschland zusammenzuschließen, Im zweiten Schritt wurde dann die Geschäftsstelle eingerichtet.

Zum Thema Waffenrechtsdiskussion fand Triebel deutliche Worte: »Tatsache ist: Wer Waffen und Gewalt unreflektiert zusammenwirft, hat vom Thema keine Ahnung. Jagdwaffen und Sportwaffen sind für die, die damit umgehen, nichts weiter als Werkzeug beziehungsweise Sportgerät. Wer jugendliche Gewalt und legalen Gebrauch von Schusswaffen nicht auseinanderhalten kann, sollte sich besser informieren und seinen Medienkonsum überprüfen.«

Die Büchsenmacherinnung Süddeutschland besteht zurzeit aus rund 50 Mitgliedsbetrieben. Um die Zukunftsfähigkeit dieses Handwerks zu erhalten, ist der Bundesinnungsverband zusammen mit dem Bundesinstitut für Berufliche Bildung zurzeit dabei, die Ausbildungsordnung für Büchsenmacher zu überarbeiten.
Sie soll dabei an die modernen Fertigungsmöglichkeiten, die auch einen alten Handwerksbetruf maßgeblich beeinflussen, angepasst werden. Dabei werden die neuen, modernen Verfahren berücksichtigt, ohne dass die alten handwerklichen Fähigkeiten verloren gehen.

50 Jahre Bundesinnungsverband für das Büchsenmacherhandwerk

Am 12. April 1959 wurde in Kassel durch die damaligen Landesinnungen für das Büchsenmacherhandwerk Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen der Bundesinnungsverband für das Büchsenmacher-handwerk gegründet. Aufgabe dieses Bundesinnungsverbandes war es, die Interessen des Büchsenmacherhandwerks wahrzunehmen, die Belange der einzelnen Landesinnungen zu unterstützen und auf Bundesebene abzustimmen.
Zum ersten Obermeister des Bundesinnungsverbandes wurde einstimmig der Landesinnungsmeister für Hessen Hans Zehner gewählt und zum Geschäftsführer Matthias Münch ernannt. Am 25. Mai 1961 genehmigte der damalige Bundesminister für Wirtschaft Dr. Siegert die erste Satzung des Bundesverbandes für das Büchsenmacherhandwerk. Seit nunmehr 50 Jahren stellt sich der Bundesinnungsverband für das Büchsenmacher-handwerk seinen Aufgaben, wenngleich die Satzung im Laufe der Jahre mehrmals geändert und ergänzt wurde.

Im April 2002 wurde der noch heute amtierende Vorsitzende Helmut Adamy von der Landesinnung für Mitteldeutschland und als stellvertretender Vorsitzender Jürgen Triebel von der Landesinnung Bayern gewählt. Der heutige Sitz der Bundesinnung ist die Handwerkskammer Südthüringen und als Geschäftsführer fungiert Rudolf Wirsing. Auch im Internet präsentiert sich der Bundesinnungsverband des Büchsenmacherhandwerks unter www.buechsenmacherinnung.de. Fast täglich werden Anfragen aus ganz Deutschland gestellt. Vorwiegend betreffen diese die Ausbildung, Stellungnahmen zu Ausnahmebewilligungen und rechtliche Bestimmungen. Die aktuellste Aufgabe, der sich der Bundesinnungsverband seit längerem stellt, ist die Neuordnung der Berufsausbildung zum/zur Büchsenmacher/-in. Mit Unterstützung des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks e. V. wurden bereits zahlreiche Gespräche mit Verbänden und Sozialvertragspartnern und dem Bundeswirtschaftsministerium geführt. Inzwischen ist man guter Dinge, dass die Neuordnung der Ausbildung 2009/2010 auf den Weg gebracht und ab September 2010 nach der neuen Ordnung ausgebildet wird.

Die Welt zu Gast in Nürnberg
IWA & QutdoorClassics

Vom 13. bis 16. März 2009 werden über 1.000 Aussteller und rund 31.000 Fachbesucher aus mehr als 100 Nationen zur IWA erwartet. Auch der Bundes-

innungsverband für das Büchsenmacher-Handwerk wird an einem Gemeinschaftsstand mit dem VDB präsent sein.
Sie finden uns in der Halle 3 am Stand 103. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Goldener Meisterbrief für Suhler Büchsenmacher

Am 25. September 2008 erhielten die Büchsenmacher Horst Weiss und Harald Werner (beide aus Suhl) im BTZ Rohr-Kloster ihren »Goldenen Meisterbrief«. Hier mit dem Vorsitzenden des Bundesinnungsverbandes für das Büchsenmacherhandwerk, Helmut Adamy.

Goldener Meisterbrief

Innungsversammlung am 30. August in Ulm

Am 30. August 2008 fand die diesjährige Innungsversammlung der Büchsenmacher der Bundesländer Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Hessen und Thüringen in Ulm statt.

Hier wurde die seit längerem vorbereitete Namensänderung in »Innung des Büchsenmacherhandwerks für Mitteldeutschland« einstimmig durch die anwesenden Innungsmitglieder beschlossen. Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung war die Änderung der Geschäftsführung. Die Anwesenden Mitglieder wählten einstimmig Rudolf Wirsing als neuen Geschäftsführer. Innungsobermeister Jürgen John, informierte über die Änderungen der Kennzeichnungsvorschriften (§24 WaffG) seit dem 1. April 2008 und den Erläuterungen

des Beschussrates zur Kennzeichnung von Schusswaffen vom 14. Mai 2008. Dabei wurden wichtige Probleme und Fragen der Innungsmitglieder diskutiert und beantwortet. Weitere Informationen gab es zum Stand der Neuordnung der Ausbildung zum Büchsenmacher und zum geplanten Meisterlehrgang Büchsenmacher. Dieser beginnt im Februar 2009 über die Handwerkskammer Südthüringen.

Nach der Innungsversammlung besuchten die Mitglieder das Unternehmen Krieghoff und das Müller Schiess Zentrum beides in Ulm. Es wurde eine neuartige In-Line Repetierbüchse vorgestellt und getestet.

Die nächste Versammlung der Innung des Büchsenmacherhandwerks für Mitteldeutschland findet im April/Mai 2009 in Suhl statt.

Beschussverwaltungsämter in Bayern bleiben erhalten

Bayrische Schützen können ihre Böller künftig weiterhin im Freistaat Bayern überprüfen lassen. Das Kabinett

beschloss, die zuständigen Ämter für die Beschussverwaltung in München und im unterfränkischen Mellrichstadt zu erhalten.

Flyer zur Änderung des Waffengesetzes

Das Bundesministerium des Inneren hat einen Informationsflyer erstellt, der alle wesentlichen Angaben bezüglich der Änderung des Waffengesetzes enthält.

Den Flyer können Sie unter dem folgenden Link downloaden:

Vorstandsitzung des Bundesinnungsverbandes für das Büchsenmacherhandwerk am 18. und 19. April 2008 im Berufs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer Südthüringen in Rohr-Kloster

Die neue gewählten Landesinnungsmeister für Niedersachsen, Herr Heinz Kuhlmann, und für Nordrhein und Rheinland-Pfalz, Herr Klaus-Bernd Liedl, wurden im Vorstand herzlich begrüßt. Zur Totenehrung für den im Januar 2008 verstorbenen langjährigen Bundeslehrlingswartes Hans Prinz wurde eine Gedenkminute eingelegt.

Nach dem Bericht der Rechnungsprüfer und der Diskussion zu den Jahreshaushalten 2006 und 2007 wurde dem Vorstand und der Geschäftsführung Entlastung erteilt. Herr Karl-Heinz Wiedmer wurde nach seiner über 10jährigen Arbeit als Geschäftsführer in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Als neuer Geschäftsführer konnte Herr Steffen Müller vom Vorstand bestellt werden.
Als neuer Bundeslehrlingswart wurde Klaus-Bernd Liedl gewählt. Als Folge der Fusion der Landesverbände Bayern und Baden-Würtemberg gehört auch Herr Ferdinand Raetz nicht mehr dem Vorstand an.

Aus organisatorischen Gründen wird die Geschäftsstelle und der Sitz des Bundesinnungsverbandes für das Büchsenmacherhandwerk in die Rosa Luxemburg Straße 7-9 in 98527 Suhl verlegt.

Weitere Hauptthemen der Sitzung waren die Zusammenarbeit mit dem VDB und JSM sowie dem

FORUM Waffenrecht, Satzungsänderungen sowie eine Abgrenzung wesentlicher und unwesentlicher Tätigkeiten im Büchsenmacherhandwerk. Die Ausgestaltung der Sitzung und das Rahmenprogramm wurde vom Leiter des BTZ Rohr-Kloster, Herrn Wieber und seinem Team, vorgenommen. Der Vorstand bedankt sich nochmals für die hervorragende Betreuung.

Vorstandssitzung in Rohr-Kloster

Lehrlingswart Klaus-Bernd Liedl
Helmut Adamy begrüßt den neuen Lehrlingswart Klaus-Bernd Liedl

Neuwahlen zum Vorstand der Innung von Niedersachsen-Bremen-Berlin

Am 09.04.2008 fanden Neuwahlen zum Vorstand der Innung Niedersachsen-Bremen-Berlin statt. Als neuer Landesinnungsmeister wurde Büchsenmachermeister Heinz Kuhlmann, Bippener Str. 3, 49577 Ankum

gewählt. Es wird dem langjährigen Landesinnungsmeister Klaus Triebel, Berlin, für seine ehrenamtliche Arbeit auch im Namen des Bundesverbandes gedankt. Herr Triebel hat nicht nochmals kandidiert.

Änderung des Waffengesetzes

Am 1.4.2008 traten Änderungen des Waffengesetzes (WaffG) vom 11. Oktober 2002 in Kraft. Nachfolgend können Sie das aktuelle Waffengesetz, welches die

Änderungen zum 1.4.2008 beinhaltet, als PDF-Dokument downloaden.

Fusion der Landesverbände Baden-Württemberg und Bayern

Ein überaus großer Erfolg, so Obermeister Triebel, ist im Sommer mit der Fusion der Büchsenmacherinnungen in Baden-Württemberg und Bayern zur Büchsenmacherinnung Süddeutschland gelungen. Mit der Fusion können Kräfte gebündelt und das Dienstleistungsangebot für die Mitgliedsbetriebe noch verbessert werden. Die Interessensvertretung des Handwerks kann durch die Zusammenführung der Aufgaben besser wahrgenommen werden. Eine stärkere Organisation mit mehr Betrieben findet in der Lobbyarbeit besser Gehör bei Politik, Wirtschaft, Kommunen und Verwaltung. Sie erhöht die Schlagkraft, wenn es um die Durchsetzung der Interessen des Büchsenmacher-Handwerks geht.

Im Mittelpunkt der Innungsversammlung am 19. November 2007 standen die Neuwahlen der Büchsenmacherinnung Süddeutschland. Herr Jürgen Triebel, Obermeister der bisherigen Büchsenmacherinnung Bayern, wurde einstimmig zum Obermeister der neu gegründeten Büchsenmacherinnung Süddeutschland gewählt.

Da die Vorstandsmitglieder aus Bayern und Baden-Württemberg kommen, ist sichergestellt, dass die regionalen Interessen berücksichtigt werden.

Im Einzelnen ergaben die Neuwahlen folgendes Ergebnis:
Obermeister: Jürgen Triebel
stellvertretender Obermeister: Karl Prommersberger
weiteres Vorstandsmitglied: Ferdinand Raetz
weiteres Vorstandsmitglied: Peter Fortner
Rechnungsprüfer: Andreas Schuler
Rechnungsprüfer: Herr Waltermann

Modernisierung der Ausbildungsverordnung für Büchsenmacher/Büchsenmacherin

Seit über einem Jahrzehnt wurde die Ausbildungsverordnung für Büchsenmacher nicht mehr aktualisiert. Es ist an der Zeit neben der klassischen handwerklichen Ausbildung, die keineswegs vernachlässigt werden darf, den Lehrlingen in unserem Handwerkszweig auch modernste Fertigungsverfahren und Fertigungstechniken nahe zu bringen.
Federführend bei der Erarbeitung der Verordnung ist der Zentralverband des Deutschen Handwerks gemeinsam mit dem Bundesinnungsverband für das Büchsenmacherhandwerk.
Während der IWA im März 2005 fand eine erste Zusammenkunft zu diesem Thema statt. Zur Erarbeitung eines Rahmenplanes trafen sich im Juli 2005 Vertreter der beiden für das Büchsenmacherhandwerk in Deutschland existierenden Schulen mit dem Vorstand des Bundesinnungsverbandes in Ehingen.
In sehr guter Atmosphäre konnte schnell in allen Fragen Übereinstimmung erzielt werden, so dass die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit geforderte Gliederung als Arbeitsgrundlage erstellt wurde. Weiterhin wurden »Hausaufgaben« zur weiteren Arbeit verteilt.
Herr Oberstudiendirektor Werner Glocker, Leiter der Baden-Württembergischen Gewerblichen Schule Ehingen, stellte uns nach der offiziellen Beratung persönlich seine Bildungsstätte vor. Auch mit Herrn Oberlehrer Remboldt, Leiter der praktischen Ausbildung, wurde noch über die zu erarbeitende Verordnung gesprochen.
Ausrüstung, Standard und Ausbildungsmöglichkeiten waren sehr beeindruckend.
Frau Ina Stade, Schulleiterin des Staatlich Gewerblich-Kaufmännischen Berufsbildungszentrums Suhl, und Ihr Stellvertreter, Herr Martin Pormann, zeigten sich mehr als zufrieden über dieses Treffen. Beide Schulen haben eine engere Zusammenarbeit vereinbart.

Im Frühjahr 2008 werden wir einen neuen Vorstoß zur Neuordnung der Ausbildung unternehmen.
Wenn alles nach Plan verläuft und die politische Seite der neuen Verordnung Gesetzeskraft verleiht, können demnächst auch Büchsenmacher und Büchsenmacherinnen nach neuen Richtlinien ausgebildet werden.

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von links: Martin Pormann, Ina Stade, Helmut Adamy, Werner Glocker, Klaus Wilcke (Gewerbeschulrat, GBS Ehingen), Jürgen Triebel, Ferdinand Raetz, Roland Ernst (Oberstudienrat, GBS Ehingen)

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